Lage und Ausbau des GEOVOL-Fernwärmenetzes

Unterföhring – Zug um Zug vernetzt

Das Fernwärmenetz in Unterföhring hat derzeit eine Länge von rund 22 Kilometern. Es ermöglicht im nördlichen Ortsteil von Unterföhring nahezu allen Bürgern den Zugang zu geothermischer Fernwärme. Bis spätestens 2020 soll auch der Süden Unterföhrings mit geothermischer Wärme versorgt werden können. Der Netzausbau hierfür hat bereits begonnen.
 
Parallel mit den Fernwärmeleitungen werden Glasfaserleitungen verlegt, über die die Regler der Wärmeübergabestationen bei den Kunden mit der GEOVOL-Energiezentrale verbunden sind. Dadurch kann zum Beispiel eine Ferndiagnose bei Störungen oder auch eine Abrechnung durch Fernauslesung des Zählerstands erfolgen. Zudem ermöglicht der Glaseransschluss den Kunden auch Zugang zu schnellem Internet.

Aufbau und Funktionsweise eines Fernwärmenetzes

Das Fernwärmenetz ist zumeist unter Straßen verlegt und besteht aus kunststoffummantelten, wärmegedämmten Stahlrohren, die nur einen minimalen Wärmeverlust zulassen. Starke Netzpumpen sorgen dafür, dass das Wasser im Fernwärmenetz zirkuliert und nach Abgabe seiner Wärme in der Wärmeübergabestation des Kunden wieder zur Energiezentrale zurückfließt. Dort wird es über die Wärmetauscher der Geothermieanlage erneut aufgeheizt.

Um Korrosion an den Rohrleitungen und Schäden an Wärmetauschern oder Armaturen vorzubeugen, wird das Wasser im Netzkreislauf in zwei Stufen so gefiltert und aufbereitet, dass es einen Reinheitsgrad von über 98 Prozent hat. Bei seinem Kreislauf kommt es weder mit dem Thermalwasser der Geothermieanlage noch mit dem Warmwasserkreislauf des Kunden in Berührung.

Schnitt durch eine Fernwärmerohrleitung

1   Polyurethan-Hartschaumdämmung
2   Schutzkappe
3   Stahlrohr
4   Polytehylen-Ummantelung

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Schwerpunkthema Erweiterung Fernwärmenetz

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